Stammeschronik

1949

Fünf interessierte Jungen nahmen am ersten Zeltlager in der Geschichte des Stammes in Steinhorst teil.

1950
Gründung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in der St. Bernward-Gemeinde durch Kaplan Rudi Wiederhold und Christoph Filke. Die Gruppe nahm an einem Landeslager (heute Diözese) im Harz teil.

1951
war die „Siedlung“ DPSG soweit gewachsen, dass eine Wölflingsmeute, ein Jungpfadfinder- und ein Pfadfindertrupp sowie eine Ritterrunde (heute Rover) gebildet werden konnten. Damit wurde die DPSG Gifhorn als „Stamm“ anerkannt und durfte auch das Lilienbanner führen.

1952
Das Stammeslager mit 9 Wölflingen und 15 Jungpfadfindern fand im Solling statt. Die Älteren erklommen die Zugspitze.

1953
Rover und Pfadfinder waren am Bodensee, während die Wölflinge über’s Wochenende nach Hösseringen radelten.

1954
verließ Christoph Filke Gifhorn. Martin Nagel wurde zum Nachfolger gewählt. Die DDR-Grenze bei Zicherie wurde zu Pfingsten mit dem Rad erkundet und im Sommer nahmen die Jungpfadfinder am Landeslager auf dem Wohldenberg (Hildesheim) teil.

1955
verließ auch Martin Nagel Gifhorn. Nun wechselten die Stammesführer in kurzen Abständen, es folgten Andreas Diewald, Dietmar van Eyn und Wolfgang Filke. Bei der Herbstfahrt auf den Wohldenberg kam zum ersten Mal die selbstgestaltete „Pfadfinderkiste“, ein Zweisitzer-Auto, zum Einsatz.

1956
zog auch Wolfgang Filke aus Gifhorn fort. Klaus Delventhal wurde Stammesführer und leitete mit einer kleinen Gruppe von 16 – 19-jährigen Jugendlichen den Stamm.

1957
wurde die bis dahin grüne Kluft durch eine khakifarbene Kluft ersetzt. Das Pfingstlager fand in Ummern statt. Jurtenburg, ein riesiger Lagerturm und ein Bannermast bildeten den Rahmen des Lagers.

1958
wurde Adolf Laub zum Stammesführer gewählt. In dieser Zeit kam auch die erste weibliche Leiterin in den Stamm – Inge Hubeny, die als Akela die Wölflinge leitete. Im gleichen Jahr wurde ein Kellerraum unter der Sakristei der St. Bernward-Kirche von den Pfadfindern zum Gruppenraum ausgebaut und es fand das erste Treffen aller Ehemaligen und Aktiven statt. Mit dem neuen Kaplan van de Brule kam die viel zu junge Leiterrunde nicht zurecht, da er eine gravierend andere Vorstellung von Pfadfinderarbeit hatte.

1959
trat Adolf Laub zurück, ein Nachfolger fand sich nicht. Die Leiterrunde fiel auseinander. Kaplan van de Brule versuchte, neue Gruppenleiter in der Gemeinde zu finden und die Gemeinschaft weiterzuführen. Da die Voraussetzungen für einen Stamm nicht mehr gegeben waren (mindestens zwei Stufen mit verantwortlichen Leitern), wurde der Stamm zur Siedlung zurückgestuft.

1960
übernahm Hans Bergmann die führerlose Siedlung, die nur noch aus wenigen Wölflingen und Jungpfadfindern bestand. Neue Leitungskräfte wurden von Adolf Laub angeworben und mit der Leitung von Pfadfindergruppen vertraut gemacht. Die Sippen „Adler“ und „Pelikan“ der Jungpfadfinderstufe erkundeten den Harz.

1961
wurde Adolf Laub zum Siedlungsführer gewählt. Inzwischen hatte sich auch wieder eine vollständige Leiterrunde gebildet. Kaplan Schlingermann wurde Kurat, die Akelas Gabi Adler und Inge Laub übernahmen die Wölflingsmeute. Diese trafen sich mit den Wölflingen aus Wolfsburg. Das Stammeslager führte den Stamm nach Gilde.

1962
hatte sich die Siedlung soweit gefestigt, daß sie wieder als Stamm anerkannt wurde und das Lilienbanner führen durfte. Die Leitungen blieben nun über viele Jahre in ihrem Amt. Der Stamm festigte sich mehr und mehr und eine gleichmäßige, stabile Aufwärtsentwicklung begann. Die Zusammenarbeit mit den Kuraten Schlingermann, Kaplan Sips und Kaplan Jeibmann war hervorragend. Eine Sippe durchwanderte den Nordkreis.

1964
feierte der Stamm den Georgstag und es fanden selbstverständlich auch ein Stammes- und ein Herbstlager statt.

1965
Die Pfadfinder marschierten im Fronleichnamszug der St. Bernwardgemeinde mit und nahmen am Gautreffen (heute Bezirk) teil.

1966
Das Sommerlager fand im Weserbergland statt. Die Sippe „Adler“ erfüllte ihre Sippenaufgabe, indem sie einen Lagerplatz detailgetreu im Modell nachbildete.

1967
Pfingsten verbringt der Stamm erstmalig in Jarnsen bei Celle, das sollte bis 1985 ein regelmäßiger Lagerort zu Pfingsten werden. Das Sommerlager führte ins Altmühltal.

1968
nahmen Stammesmitglieder an der 200-Jahr-Feier in Braunschweig teil und der Fahnenzug der DPSG Gifhorn präsentierte sich an der Bernwardkirche. Das Sommerlager fand in Fischen im Allgäu statt.

1969
waren geeignete Leitungskräfte im Stamm herangewachsen, die nach Ausbildung und Einarbeitung die Truppleitungen der entsprechenden Stufen ablösen konnten. Auch einige Bezeichnungen im Stamm wurden in dieser Zeit von der Bundesleitung geändert: Der Stammesführer bzw. Feldmeister wurde in Stammesvorsitzender umbenannt, der Truppführer in Leiter und der Gau in Bezirk. In diesem Jahr wurde der alte Brauch des „Sternsingens“ wieder aufgenommen und weiterhin gepflegt. Darüberhinaus engagiert sich der Stamm ebenfalls seit diesem Jahr im Rahmen der Jahresaktion „Flinke Hände, flinke Füße“ für bedürftige Kinder und Jugendliche in aller Welt. Es finden seitdem regelmäßig Altkleidersammlungen und z.T. auch andere Aktionen in Gifhorn statt.

1970
Das 20-jährige Bestehen wurde mit einem großen Schaulager an der St. Bernwardkirche und mit einem Festwagen beim Schützenfest gefeiert und propagiert. Ein großer Elternnachmittag im Martin-Luther-Haus mit Vorführungen der Altersstufen bildete den Rahmen für die Feier des Georgstages. Auch den ersten Spatenstich beim Bau der St.-Altfridkirche gestalteten die Pfadfinder durch ihre Aufbauten maßgeblich mit. Nachfolger von Pastor Jeibmann wurde Pastor Palmer. Die St. Bernwardgemeinde wurde geteilt. Diese Teilung brachte in der Folgezeit allerdings auch Differenzen zwischen dem Kuraten und der übrigen Stammesleitung mit sich. Pastor Palmer war bestrebt, auch die Pfadfinder entsprechend der neuen Gemeindegrenzen aufzuteilen, was von der Leitung abgelehnt wurde, da der Stamm eine selbständige Gemeinschaft bleiben wollte.

1971
wurden erstmals Mädchen in der DPSG aufgenommen, so auch in Gifhorn. In dieser Zeit bestand der Stamm aus je zwei Wölflingsmeuten, Jungpfadfinder- und Pfadfindertrupps, zwei Roverrunden sowie der GJE (Gemeinschaft junger Erwachsener) und der Leiterrunde. Im Oktober gab Adolf Laub sein Amt als Stammesvorsitzender an die Stammesversammlung zurück. Siegfred Adler wurde zum Nachfolger gewählt, Pastor Palmer als Kurat bestätigt. Im Sommer fuhr der Stamm nach Salmünster.

1972
Die Trennung von Jungen- und Mädchengruppen wurde aufgehoben, gemischte Trupps und Runden entstanden. Es fand eine große Versprechensfeier in der Bernwardkirche statt und der erste Pfadfinderbus, den die Leiterrunde sich hart erarbeitete und selbst reparierte, hatte seinen ersten großen Einsatz im Sommerlager in Ramsau.

1973
Die Tradition der Elternnachmittage wird fortgesetzt, das Pfingstlager findet in der Jugendherberge in Hankensbüttel und das Sommerlager wieder in Salmünster statt. Erstmalig wurden die Lagererlebnisse auf Super-8 festgehalten.

1974
gab Siegfried Adler sein Amt an die Stammesversammlung zurück. Hans-Peter Baumann wurde zum neuen Stammesvorsitzenden, Pfarrer Heinze zum Kuraten gewählt. Die Jupis radelten zum Elbe-Seiten-Kanal, das Pfingstlager findet nun schon traditionsgemäß in Jarnsen statt und Ziel des Sommerlagers war Waldshut im Schwarzwald.

1975
25-jähriges Bestehen der DPSG Gifhorn, an dem im Rahmen eines Veranstaltungswochenendes beide Gemeinden regen Anteil nahmen, ebenso Vertreter beider Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte. Thema der Wölflinge im Pfingstlager in Jarnsen war die „Steinzeit“. Im Sommer fuhr der Stamm nach Alf an der Mosel, die Rover verbrachten im Winter ein Wochenende in Hohegeiß.

1976
An der Bischofsweihe von Heinrich Maria Jansen in Hildesheim nimmt die Leiterrunde mit Bannern teil, Pfingsten trifft sich die Diözese beim großen Supermarkt in Hameln, der Pfadfindertrupp unternimmt eine Wochenendfahrt in die Kursstätte der Diözese nach Renshausen und das Sommerlager verbringt der Stamm am Strand von Neuharlingersiel. Derweil basteln die Gruppen in den Truppstunden für den Weihnachtsbasar an der St. Bernward-Kirche. Auch damit beginnt eine längere Tradition.

1977
Beim Faschingsball der beiden katholischen Gemeinden im Kulturzentrum macht der männliche Teil der Leiterrunde Furore mit seinem „Putzfrauenballet“. Ein großes Floß wird beim Sommerlager in Wertach gebaut und ausprobiert und der Pfadfindertrupp unternimmt seine legendäre Bergtour in die Alpen. Erstmalig nehmen 4 Leiter an einem Woodbadgevorbereitungskurs der Diözese teil. Zielort ist Schweden.

1978
Die Leiterrunde bespricht ihre Arbeit bei einem Wochenende in Hohegeiß, die Pfingstlager der einzelnen Stufen finden an unterschiedlichen Orten statt, das Sommerlager verbringt der Stamm aber gemeinsam in Waldshut. In diesem Jahr beginnt auch die Pressearbeit des Stammes.

1979
Im Sommerlager in Alf haben sich die Wölflinge das Thema „Indianer“ ausgesucht und der Pfadfindertrupp unternimmt eine dreitägige Wanderung durch die Weinberge. Die Rovertour führt nach Frankreich und der Stamm präsentiert sich beim Kreisjugendtag.

1980
30-jähriges Bestehen des Stammes, das mit einem Veranstaltungswochenende für alle Familien der Stadt gefeiert wurde. Nach dem Weggang Pastor Palmers und der Wahl von Pater Arno als Kurat wurden die Pfadfinder in der St.-Altfrid Gemeinde wieder aktiver. Der Stamm hatte nun wieder in beiden Gemeinden seinen festen Platz. Pfingsten nehmen alle Stufen an der Einweihung der Kursstätte der Diözese in Diekholzen teil. Der Pfadfindertrupp unternimmt im Sommer eine Fahrradtour durch die Niederlande, die Wölflinge und Jungpfadfinder fahren nach Salmünster. Über Silvester nehmen die Pfadfinder an Linguiski bei Genf teil. Mit gleichaltrigen Scouts de France lernen sie Ski fahren, Französisch und auch die Pädagogik des anderen Verbandes kennen.

1981
Hans-Peter Baumann gibt sein Amt an die Stammesversammlung zurück, zum neuen Stammesvorsitzenden wird Rudolf Baumann gewählt, zum neuen Kuraten Pater Arno. Die Aufführungen der Leiterrunde beim Faschingsball, diesmal stand „Schwanensee“ auf dem Programm, und die Altkleidersammlung gehören mittlerweile schon zum regelmäßigen Programm. Der Georgstag wird unter freiem Himmel am Tankumsee gefeiert, die Wölflinge spielen „Indianer“ zu Pfingsten in Jarnsen, die Jupis sind in Gartow und die Pfadfinderstufe nimmt am Jubiläumslager des Stammes Sarstedt teil. Die Rover wandern im Westerwald, die Pfadfinder radeln durch Dänemark, während die Wölflinge und Jungpfadfinder ihr Sommerlager in Viechtach verbringen.

1982
Das Sommerlager führt den Stamm nach Mönkeberg bei Kiel. Die Wölflinge führen für ihre Eltern ein Krippenspiel in der Vorweihnachtszeit auf.

1983
Pater Arno verläßt St. Altfrid. Pastor Jaschke wurde neuer Kurat. Der Pfadfindertrupp baut im Rahmen seines Projektes Skibobs und unternimmt während des Stammessommerlagers in Wertach einen dreitägigen Floß- und Wanderhajk. Die einzelnen Altersstufen nehmen wieder am Kreisjugendtag in Hankensbüttel teil. Die Wölflinge zeigen zur Weihnachtsfeier ihre selbstgebastelten Handpuppen und das Wölflingstheater „Rumpelkiste“.

1984
Anfang des Jahres treffen sich der Gifhorner und der Alfelder Pfadfindertrupp und probieren gemeinsam ihre Skibobs aus. Neben den Einnahmen für die Altkleidersammlung findet zugunsten der diesjährigen Jahresaktion „Saatgut für Bolivien“ eine große Veranstaltung in der Fußgängerzone mit Verkaufs- und Infoständen statt. Die Wölflinge und Jungpfadfinder verbringen das Sommerlager in Braunlage, während die Pfadfinderstufe 720km von Koblenz nach Gifhorn radelt. Seit diesem Jahr feiern die einzelnen Altersstufen regelmäßig den Abschied der „Älteren“, um dann den Stufenwechsel spielerisch gemeinsam mit dem Stamm zu begehen.

1985
35-jähriges Bestehen der DPSG Gifhorn, das mit einem bunten Nachmittag, einem Gottesdienst und einem Lagerfeuerabend mit Eltern und Ehemaligen zusammen mit den Kirchengemeinden am 19. Oktober gefeiert wird. Da das Raumangebot in den Pfarrgemeinden bei der Größe des Stammes nicht für alle Trupps ausreicht, stellte die Stadt Gifhorn der DPSG nach dem Ausbau der Jugendbegegnungsstätte zwei zusätzliche Räume zur Verfügung. Die Pfadfinderstufe beginnt mit dem Aufbau ihrer Trupphütte. Die Rover zelten Anfang des Jahres im Schnee, führen im April erstmals eine Altpapiersammlung durch, besuchen im Herbst Gifhorns Partnerstadt Xanthi und beginnen mit ihrem großen Projekt, dem Bau von fünf Kanus. Diese werden ein Jahr später fertiggestellt. Zu Pfingsten nehmen die Altersstufen an den Diözesanlagern teil und das Sommerlager findet in Alf statt. Dort üben die Jungpfadfinder ein Ritterstück ein, die Rover gehen auf Tour und die Pfadfinderstufe trampt auf Frachtern moselaufwärts. Carmen Weber erhielt die erste Woodbadgeernennung in Gifhorn.

1986
Die Wölflingsmeute klagt über starke Nachwuchsprobleme, die jedoch überwunden werden. Trotz dieser Schwierigkeiten verkauft der Stamm an der St. Altfridkirche „Bausteine für Westernohe“, der diesjährigen bundesweiten Jahresaktion und unternimmt Wochenend-, Pfingst- und Sommerfahrten: die Wölflinge und Jungpfadfinder zelten in Karbach, die Pfadfinderstufe fährt mit zwei Flößen auf der Lahn und die Rover paddeln mit ihren selbstgebauten Kanus in Schweden. Außerdem besuchen die Wölflingsleiter einen Woodbadgekurs auf Bundesebene.

1987
Nach Satzungsänderungen besteht der Vorstand nun aus drei gleichberechtigten Mitgliedern. In Gifhorn sind das Manfred Linse, Michael Rodermund und Michael Jaschke als Kurat. Die Skibobs der Pfadfinderstufe kommen wieder zum Einsatz, außerdem beschäftigt sich die Gruppe intensiver mit Bolivien und führt zu Pfingsten ihren Zirkus „Rollimops“ in Knesebeck auf. Die Jupis nehmen am Diözesanpfingstlager der blauen Stufe auf dem Röderhof teil und fahren mit den Wölflingen ins Sommerlager nach Rotterdell bei Aachen. Die Pfadfinderstufe wandert derweil im Weserbergland und die Rover fahren nach Griechenland. Auch in diesem Jahr stellt der Stamm sich und die Jahresaktion „Viva Cochabamba“ zugunsten bolivianischer Pfadfinderprojekte in der Fußgängerzone vor.

1988
Im September tritt Pfarrer Heinze in den Ruhestand. Pfarrer Franzke übernimmt die St. Bernwardgemeinde. Die Pfadfinderstufe fährt in diesem Jahr nach Südfrankreich zur Waldbrandüberwachung mit ihren französischen Partnertrupps, die Rover paddeln mit ihren Kanus auf der Dordogne, während Wölflinge und Jungpfadfinder im Sommer in Seesen zelten. Einige Leiter nehmen am bundesweiten Leiterkongress „Exodus“ in Westernohe teil, außerdem beteiligt sich der Stamm an einer Veranstaltung der „Aktion Sorgenkind“, am Öffentlichkeitstag des Stadtjugendringes und selbstverständlich auch wieder an den Gemeindefesten von St. Altfrid und St. Bernward.

1989
Pfingsten: zum Diözesanlager „Dem Leben auf der Spur“ baute die Pfadfinderstufe fleißig an ihrem (Ge)fahrge­schwimm. Im Lager gewann es dann auch den Wettbewerb im Fahren und Schwimmen. Vertreter des Elternbeirates sammeln bei Firmen und Eltern Geld für die Anschaffung eines neuen Pfadfinderbusses. Das Sommerlager fand wieder in Wertach im Allgäu statt.

1990
Michael Jaschke wird als Kurat in seinem Amt bestätigt, Udo Schmidt und Thomas Baumann kommen neu hinzu. Der Stamm feiert sein 40jähriges Bestehen, hierzu bereitet die Pfadfinderstufe eine Faschingsfeier, die Jungpfadfinderstufe eine Fahrradrallye und die Wölflingsmeute eine Weihnachtsfeier für alle Mitglieder vor. Das gemeinsame Pfingstlager findet in Steinhorst statt, dabei verbringen die Kinder und Jugendlichen einen Tag in altersgemischten Kleingruppen bei einem Hajk in der Umgebung. Am Jubiläumswochenende im Oktober treffen sich Ehemalige, ein kleines Schaulager wird bei St. Altfrid aufgebaut und es findet ein bunter Nachmittag mit Vorführungen der einzelnen Altersstufen und der Leiterrunde statt. Zu Gast sind belgische Pfadfinder, Pfadfinder aus Bezirk und Diözese und viele Eltern und Gemeindemitglieder. Der Abend der Ehemaligen mit Filmen, vielen Gesprächen, Fotos und Erinnerungen wird ein großer Erfolg. Jupis, Pfadis und Rover funken um die Welt und nehmen Kontakt zu Pfadfindern aus vielen Ländern beim Jamboree on the air auf. Die Sommerlager finden in den Stufen statt, als Zeltlager in Immenreuth, als Rad- und Segeltour auf dem Ijsselmeer und als Radtour in Ungarn. Rover und Pfadfinder arbeiten beim Katholikentag in Berlin im Pressezentrum und fahren, im Jahr nach der Grenzöffnung, zur Gründung des Diözesanverbandes in Magdeburg. Außerdem wandern einige Pfadfinder, Rover und Leiter über Silvester von Gifhorn nach Alfeld.

1991
Rover und Leiter fahren zur bundesweiten Auftaktveranstaltung der Jahresaktion „Komera Rwanda“. Davon lassen sie sich inspirieren und führen wieder eine Aktion zu diesem Thema in der Fußgängerzone durch. Den Georgstag feiert der Stamm am Schlosssee, zu Pfingsten paddelt die Pfadfinderstufe mit Flößen auf der Aller, Leiter nehmen am Diözesantreffen „Impulse“ auf dem Wohldenberg teil und wiederum alle Stufen beteiligen sich beim Bezirkstag des Elm-Bezirks im Schwimmbad von Wolfenbüttel. Das Stammeslager findet mit zahlreichen Workshops und einer unverhofften Begegnung mit italienischen Pfadfindern in Waldshut statt. Interessierte funken wieder beim JOTA.

1992
Rover und Leiter fahren zum Singewettstreit nach Hamburg. Eine Messe im Dom und Workshops zum Thema „500 Jahre Kolonialisierung von Lateinamerika“ erleben interessierte Pfadfinder in Hildesheim. Mehrere Veranstaltungen mit den in den Containern am Lehmweg lebenden Asylbewerbern lassen den Stamm fremde Kulturen in ihrer Vielfalt erleben. Unterwegs ist die Pfadfinderstufe zu Pfingsten im Landkreis mit dem Fahrrad und im Sommer mit den Kanus in Schweden. Die beiden jüngsten Stufen zelten in Immenreuth und die Rover erkunden Mecklenburg mit dem Fahrrad. Die Silvesternacht verbringt die Pfadfinderstufe mit vielen anderen Pfadfindern aus West- und Osteuropa, dem VCP und dem BdP in Bremen beim „European Beacon“.

1993
Einige Leiter beteiligten sich an der Vorbereitung und Durchführung der Abendgestaltung des Elmbezirks zur Diözesanversammlung auf dem Wohldenberg. Gedanken über die Zukunft des Stammes machte sich die Leiterrunde bei einem Wochenende in Dorstadt, daraufhin erfolgte eine Werbung bei den Kommunionkindern beider Gemeinden, die seitdem nach Bedarf wiederbelebt wird. Zum Georgstag veranstaltete der Stamm ein Fantasygeländespiel rund um den Schlosssee. Workshops zum Thema „Asterix und Obelix“ wurden im Sommerlager in Alf an der Mosel angeboten. Trotz Werbemaßnahmen nahm die Mitgliedsstärke in den beiden jüngsten Stufen langsam, aber kontinuierlich ab. Im Juli waren israelische Pfadfinder für einen Tag in Gifhorn zu Gast. Der Gifhorner Pfadfindertrupp folgte daraufhin einer Einladung des Helmstedter Stammes zu einer weiteren Woche der Begegnung mit den Israelis.

1994
Eine gemeinsame Aktion mit der Lebenshilfe, das von der Wölflingsmeute vorbereitete Sommerfest und die Lager in Rotterdell bei Aachen sowie die Begegnung der Rover- und Pfadfinderstufe mit christlich-arabischen Pfadfindern aus Nazareth in Israel bildeten die Höhepunkte dieses Jahres. Außerdem nahmen Leiter aus Gifhorn beim ersten Leitergrundkurs des Elmbezirks in Almke und an der Stammesgründung der DPSG-Wolfsburg teil. Verstärkte Mitgliederwerbung war Ziel eines Stammeswochenendes an der St. Bernwardkirche.

1995
Alle Altersstufen nahmen am Bezirkspfingstlager in Almke teil und übten in zahlreichen Workshops für eine Zirkusvorstellung. Die Leiterrunde traf sich zum Erste-Hilfe-Kurs. Die Wölflinge und Jungpfadfinder fuhren ins Sommerlager nach Rasdorf bei Fulda, während die Pfadfinderstufe die Benelux-Staaten durchwanderte und in Belgien auf brasilianische und japanische Pfadfinder traf, die auf dem Weg zum Jamboree waren. Die Rover fuhren Kanu auf der mecklenburgischen Seenplatte. Der Pfadfindertrupp begann im Herbst mit seinem Projekt „Bücher und Spiele für die Kinderkrebsstation der MHH“. In der Fußgängerzone wurde Kuchen und Selbstgebasteltes verkauft und die Gruppe übernahm an den vier verkaufsoffenen Samstagen die Kinderbetreuung in der Fußgängerzone. Im darauffolgenden Jahr konnte das Projekt erfolgreich mit der Übergabe der Spiele und Bücher abgeschlossen werden. Probleme im Stamm und in der Leiterrunde führten Ende des Jahres und im nächsten Jahr zu einer langfristigen Umorientierung innerhalb der Stammesleitung.

1996
Im Januar verabschiedete der Stamm Pfarrer Franzke von der Bernwardkirche. Einige Leiter nahmen an der Begegnung mit bolivianischen Pfadfindern der Diözese Hildesheim teil. Die Wölflinge und Jungpfadfinder verbrachten ihr Sommerlager unter dem Motto „Janoschs Traumlager“ in Immenreuth und die Pfadfinder waren in Cornwall/England auf den Spuren von König Artus unterwegs. Trotz verschiedener Stufenaktionen, eines gut gelungenen Stammeswochenendes in Hösseringen, eines gemeinsamen Sommerfestes in Meinersen und der Neuwahl des Vorstandes mit Udo Schmidt und Rolf Gamper sowie Veronika Schmidt und Michael Jaschke als Kuratenteam eskalierte die Situation. Der Stamm verlor einige Leiter und Mitglieder. Die verbliebene Leiterrunde kämpfte ums Überleben des Stammes und veranstaltete Ende des Jahres eine Sternsinger-Animation zu Bolivien.

1997
Caspar, Melchior und Balthasar präsentierten sich beim Sternsingen in neuer Kleidung, die Ute Krause und Monika Reitmeier genäht hatten. Im Jahr des Neubeginns erhielten die Wölflinge und Jungpfadfinder ihr Stimmrecht in der Stammesversammlung. Diese wurde durch viele Darbietungen der einzelnen Stufen aufgelockert. Mit Werbeplakaten und Zeitungsannoncen machte die Leiterrunde auf das Sommerlager des Stammes in Friedrichroda im Thüringer Wald unter dem Motto „Abenteuerliche Reise ins Mittelalter“ aufmerksam, an dem auch viele neue interessierte Kinder und Jugendliche teilnahmen. In diesem Jahr fand auch einer der Leiterkurse des Elmbezirks „Medien- und Öffentlichkeitsarbeit“ in Gifhorn statt, außerdem beteiligten sich Gifhorner Leiter an der Politmeile des Bezirks zur Leitergroßveranstaltung „Tu es jetzt“ in Duisburg. Die Wölflinge und Jungpfadfinder suchten Mister X beim Scotland-Yard-Spiel des Bezirks, während der Pfadfindertrupp die Renovierung seines Raumes in Angriff nahm. Auch die Rover bauten ihre Kontakte zu anderen Runden des Bezirkes aus und trafen sich zu einem Wochenende in Gifhorn. Die Stufenlager fanden zu Pfingsten für die jüngeren Stufen in Knesebeck und als Floßfahrt auf der Aller für die älteren Stufen statt. Damit nicht genug: Am Georgstag führte der Stamm das Fantasy-Geländespiel „Salzhandel auf dem Bokel am Berge“ durch, nahm an der Elm-Tour des Bezirks im Sommer teil, veranstaltete verschiedene Werbeaktionen und feierte im November eine phantasievolle Halloween-Party. Langjährige Stufenleitungen wechselten, so daß jeder Trupp wieder ein funktionierendes Leitungsteam bekam. Leiter, Rover und Mitarbeiter fuhren über Silvester nach Langendammsmoor. Seitdem gibt es den (fast) monatlichen Spieleabend.

1998
Der Stamm verzeichnet kontinuierliche Zuwächse in der Wölflings- und Jungpfadfinderstufe und hat wieder 90 Mitglieder. Mit einem „Fest der Sinne“ wurde der Georgstag in der Altfridkirche gefeiert. Leiter, Rover und Pfadfinder wanderten in der Toskana und die Jupis paddelten zu Pfingsten mit Kanus auf der Aller. Die vierteljährlichen Altkleiderabgabetermine sind in Gifhorn schon bekannt und es wird im zweiten Jahr mit dem Verband „Fairwertung“ im Rahmen der Altkleidersammlung zusammengearbeitet. Einen anderen Schwerpunkt setzte die Leiterrunde auch bei den Gemeindefesten. Das Spielfest für Kinder mit Vorführungen und auch pfadfinderischen Angeboten steht im Vordergrund. Ebenso gestaltete der Stamm den Martinsumzug der Bernward-Gemeinde mit. Das Sommerlager führte die Wölflinge und Jupis unter dem Motto „Piraten und Seefahrer“ nach Ry in Dänemark, während die Pfadfinderstufe in Schweden Kanu fuhr.

1999
Schon vor dem Sternsingen verschickte der Stamm mit Unterstützung der Firma Meritor eine Hilfslieferung an die Pfadfinder von Honduras, in das vom Hurrican verwüstete Gebiet. Die Jungpfadfinder stellten am Schnittcomputer ihren im Sommerlager in Dänemark begonnenen und immer wieder durch weitere Szenen ergänzten Piratenfilm fertig. Eine Vorführung im Offenen Kanal und die Verleihung des „Goldenen Oswalds“ belohnten die Mühe. Zu Pfingsten hajkten die Jupis mit dem Rad in und um Knesebeck, der Pfadfindertrupp fuhr ins Diözesanpfingstlager am Salzgitter See, die Rover nach Nürnberg zu Rock am Ring und die Wölflinge wurden ins Märchenland nach Meinersen entführt. Beim Chat im Internet mit Pfadfindern aus La Paz hatten Jupis und Pfadis sogar bolivianische Pfadfinder zu Gast, ebenso nahmen die älteren Mitglieder zum dritten Mal am Joti (Jamboree on the Internet) teil. Die Sommerlager fanden ausschließlich in Stufen statt: Die Wölflinge gestalteten 2 Wochen in Kronberg im Taunus unter dem Motto „Indianer“, die Jungpfadfinder fuhren mit dem Fahrrad in Holland und segelten mit niederländischen Pfadfindern auf dem Ijsselmeer bei Enkhuizen, die Pfadfinderstufe wanderte an der Loire durch Frankreich und die Rover tourten mit dem Bus durch Frankreich und Spanien. Der Georgstag wurde vom gesamten Stamm mit einem Hexengeländespiel und Hexenfest in Gerstenbüttel begangen.

2000
Die Sternsingeraktion wurde ausgeweitet auf einige Geschäfte in der Gifhorner Innenstadt. Mit einer mexikanischen Fiesta verabschiedete der Pfadfindertrupp Ana Lidia und Felipe, zwei Pfadfinder aus Mexiko, die einige Monate in Deutschland lebten. Viele Entscheidungen standen bei der Stammesversammlung an: das Motiv für das Jubiläums-T-Shirt wurde ausgesucht und das Motto für das Sommerlager des Stammes ausgewählt, außerdem erstmalig die Wanderausstellun präsentiert. Am Georgstag wurde das Wahlergebnis des Stammesnamens vorgestellt, eindeutiger Gewinner war „Fred Joseph“. Mit insgesamt 73 Personen fuhr der Stamm ins Sommerlager nach Rhens am Rhein. Beim „Leben in der Steinzeit“ waren auch drei bolivianische Leiter zu Gast. Mit einer stabilen Mitgliederzahl findet das Jubiläumswochenende zum Gründungstag mit dem Treffen der Ehemaligen, einem Schaulager, der Ausstellung „50 Jahre DPSG-Gifhorn“, Vorführungen der Altersstufen, einem Gottesdienst und vielen weiteren Aktivitäten an der St. Bernwardkirche statt.

2001
Nach der alljährlichen Sternsingeraktion unter dem Thema „Under Construction“ begann das Jahr für den Stamm mit der Übergabe am Georgstag. Dabei wurden die zu übergebenden Leute mit Sand aufgewogen. Im März war ein Leiterkurs zum Thema „Spiele“ in Braunschweig. Es folgten die stufeninternen Pfingstlager, welches die Wölflinge in Meinersen, die Jupis und Rover per Kanu auf der Oker und die Pfadis auf Rügen verbrachten. Im Sommer folgte ein gemeinsames Lager der Wölflinge, Pfadis und Rover auf der Jomsburg in Dänisch-Nienhof bei Kiel. Die Jupis waren Fahrradfahren im Münsterland. Im Oktober hat Rolli sein Vorstandsamt abgegeben.

2002
Das Jahr begann mit einem Stammestag, an welchem auch die Eltern teilnahmen. Es gab eine Fahrradrallye mit anschließendem Grillen im Wald nahe der Schickebrücke. Danach erfolgte die Übergabe mit Hilfe eines „Luftballonfangspieles“. Im März war ein Leiterkurs in Salzgitter zum Thema „Planspiel Sommerlager“. Ostern unternahmen die Rover eine Wanderung im Westerwald. An Himmelfahrt und Pfingsten waren die Wölflinge in Büddenstedt, die Jupis waren Fahrradfahren Richtung Knesebeck und die Pfadis paddelten auf der Oker von Wolfenbüttel nach Hillerse. Im Sommer machten sich die Wölflinge nach Waldhambach auf, die Jupis erkundeten die Lahn bei Marburg mit dem Floß und die Pfadis waren in den (High)lowlands von Schottland zu finden. Die Herbstübergabe bestand aus einer gemeinsamen Stammesübernachtung, wo am nächsten Morgen die zu Übergebenden einmal Bauern sein durften.

2003
Auch dieses Jahr fand wieder einmal unsere Altkleidersammlung statt, diesmal zu dem Thema „quer durch Deutschland“. Kurz danach war auch schon wieder unsere Übergabe. Dieses Mal ging es an der Flutmulde feuchtfröhlich zur Sache, als mit dem Maurerkübel die Aller überquert werden musste. Auch dieses Jahr fand wieder ein Leiterkurs statt. Diesmal ging es nach Altwarmbüchen. Das Pfingstlager verbrachten die Stufen alle zusammen in Diekholzen, wo es auch durchaus wieder feucht zuging. Wenige Wochen später gab es einen gemeinsamen Stammestag, der durch die Rover vorbereitet wurde. Im Juni feierten wir mit ehemaligen Mitgliedern unseres Stammes ein kleines Wiedersehen (Ehemaligentreffen). Das Sommerlager fand zweigeteilt statt, wobei die Wölflinge und Jungpfadfinder in Pirna bei Dresden waren und die Pfadfinder und Rover Luxemburg durchwanderten. Im Herbst ging es mit tragenden Händen weiter, die Übergabe erfolgte über eine menschliche Rutsche an der Bernwardkirche. Im September wurde zum Thema „Zirkusprojekt“ ein Leiterkurs in Almke durchgeführt. Beim Diesjährigen Stammestag wählten wir Stefan Mühlbauer in den Stammesvorstand, womit sich dieser wieder auf 2 vergrößerte. Außerdem waren im Herbst die Rover bei Wind und Wetter auf der Elbe mit dem historischen Schiff Mytilus segeln.

2004
Mit einer Acht um den Schlosssee begann das Jahr mit der Übergabe am Georgstag. Verschiedene pfadfinderische Aufgaben mussten dabei gelöst werden. Zu Pfingsten waren dann die Wölflinge in Büddenstedt und die Jupis in der Nähe von Stendal, wo sie in einem „Haus“ übernachteten. Davon gibt es sogar ein Lied, dass immer mal wieder gerne am Lagerfeuer von den Jupis gesungen wird. Die Pfadis fuhren mal wieder Kanu, aber diesmal auf der Ilmenau bei Lüneburg und die Rover strampelten im Wendland mit ihren Fahrrädern die Hügel hoch. Im Sommerlager brauchten dann die Pfadis ihre Fahrräder für eine Tour durch Holland am Ijsselmeer, die Wölflinge und Jungpfadfinder waren in Teuschnitz und die Rover engagierten sich sozial in Ungarn. Dort wurde kräftig angepackt bei dem Aufbau eines Hauses für behinderte Menschen. Im Herbst hatten die Rover sich ein Fantasy-Geländespiel zum Thema „Robin Hood“ ausgedacht, welches vom ganzen Stamm mit voller Begeisterung angenommen wurde. Die Herbstübergabe war diesmal an der Stammeseiche. Dort mussten die Übergebenden ein Puzzle legen.

2005
Im Januar machten sich die Rover auf, um nachts den Brocken zu erklimmen. Für die Pfadfinderstufe startete das Jahr schon zu Ostern, als sie das Rothaargebirge durchwanderten. Danach hieß es bei der Übergabe wieder Abschied nehmen, aber gleichzeitig auch die Neuen willkommen heißen, die durch ein Spinnennetz in die Arme ihrer neuen Stufe klettern mussten. Vorausgegangen sind dem noch verschiedene gemeinsame pfadfinderische Stufenaktionen (z.B. eine Kohte aufbauen oder verschiedene Wegzeichen legen). Dieses Jahr gingen die Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder gemeinsam auf Sommerlagerfahrt nach Vreden in der Nähe der niederländischen Grenze. Die Rover genossen die Unberührtheit der schwedischen Natur, als sie mit ihren Kanus Flüsse und Seen durchpaddelten. An unserem Stammestag hatten alle Stufen etwas zu der Stadtaktion für die diesjährige Jahresaktion Kira Rwanda beizutragen. Während man sich Bananenbrot schmecken ließ, konnte man einem Theaterstück zu Rwanda folgen. Oder aber man versuchte ein Schnäppchen bei der amerikanischen Auktion zu ersteigern. Die Wölflinge haben von zuhause viele Spielsachen mitgebracht, die sie dann vor Ort auf einem kleinen Flohmarkt verkauft haben. Im Herbst stand eine Jubiläumsfeier zum 55-jährigen Jubiläum des Stammes an. Begonnen wurde mit einem Ehemaligentreffen am Freitagabend, welches bei vielen Teilnehmern alte Erinnerungen weckte. Am Samstag machte der ganze Stamm ein großes Geländespiel – mit dem Ziel, als Gruppe am Ende das längste Stück Dachlatte zu besitzen. Es folgte ein gemütliches Beisammensein und ein Lagerfeuerabend. Abgerundet wurde dieser durch eine schaurige Nachtwanderung, die die Rover vorbereitet hatten. Im Anschluss gab es eine Nachtübergabe, bei der Tastsinn gefragt war, um die „Seilschnecke“ zu überwinden. Am nächsten Morgen folgte der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes. Bei der Stammesversammlung im Herbst wurden Stefan Mühlbauer und Veronika Schmidt als Stammesvorstand bestätigt und Britta Türke wurde als neues Vorstandsmitglied begrüßt.

2006
Anfang des Jahres sind die Rover auf Wochenendfahrt nach Lüchow-Dannenberg aufgebrochen. Im März fand wieder einmal ein Leitergrundkurs statt, der von Carmen und Rolli vorbereitet worden war und sich reger Beteiligung erfreute. Diesmal verschlug es die Teilnehmer nach Dorstadt.
Im Frühjahr dieses Jahres verstarb Udo Schmidt, der dem Stamm in guten wie in schlechten Zeiten immer hilfreich zur Seite gestanden hat. Viele Stammesmitglieder nahmen an seiner Trauerfeier teil, der ein Pfadfinder-Gottesdienst vorausgegangen war. Wir verdanken ihm viel und er wird immer ein Platz in unserem Herzen haben.
Zu Himmelfahrt waren die Pfadis Kanu fahren auf der Oker und die Jupis waren Fahrrad fahren rund um Celle. Die Rover segelten zu Pfingsten wieder einmal mit der Mytilus, diesmal machten sie die Ostsee unsicher. Im Sommerlager waren die Jungpfadinder und Wölflinge in Hameln. Die Pfadis machten auf dem niederländischen Ijsselmeer einen Segeltörn, dem eine Woche Wandern durch Belgien vorausgegangen war. Die Rover wanderten durch die Mainzer Weinberge. Im Herbst ging es mit Schatzkarte rund um den Heidesee. Dort kamen die Übergebenden in einem Sack hüpfend in die nächste Stufe. Ende des Jahres besuchte die Pfadfinderstufe den Hamburger und die Roverstufe den Goslarer Weihnachtsmarkt.

2007
Das Jahr startete mit einer Neujahrsfeier der Leiterrunde, an der sie die Kugeln bei einer Partie Bowlen rollen ließen. Die alljährliche Altkleidersammlung brachte aufgrund gestiegener Preise weniger ein als die Jahre zuvor. Fester Bestandteil der Rover und Leiter ist wieder ein monatlicher Spieleabend bei Carmen und Rolli geworden. Bei eisiger Kälte machten sich ein paar Mutige mit tief gefrorener Pizza auf in Richtung Brockenspitze und erklommen sie auch. Das Pfingstlager verbrachte der Stamm in der Nähe von Celle, wo er viel Spass hatte und einige gute Aktionen machte. Dies war auch das erste erfolgreiche Stammeslager seit Jahren.
Zum Sommer hin zogen die Stufen wieder in verschiedene Richtungen. Die Jupis fuhren mit dem Fahrrad von Haus zu Haus, mit dem Ziel, immer ein festes Dach über dem Kopf zu haben. Die Pfadis taten es ihnen gleich und fuhren in Schweden mit den Fahrrädern 2 Wochen durch die Gegend und schauten sich dabei Stockholm und auf dem Rückweg noch Kopenhagen an. Die Rover zogen an die Ostsee und schipperten von Insel zu Insel. Die Wölflinge verbrachten ihr Sommerlager in Eggenrode, mit vielen Workshops und Spielen.
Zum Herbst hin kurz nach dem Elternabend, bei dem es Neuwahlen des Elternbeirates gab, folgte die Übergabe an der Bernwardkirche mit vielen Übergabekindern und Ehemaligen, denn es wurde an diesem Wochenende auch ein Ehemaligentreffen abgehalten und gefeiert. Auch der Leiterkurs sollte nicht fehlen und so ging es in die Nähe von Helmstedt mit Carmen und Rolli. Im Anschluss daran folgte der Martinstag, der in diesem Jahr sehr erfolgreich war und einige hundert Würstchen „kostete“. Anschließend traf sich der Stamm zu einer ruhigen Stammesversammlung, bei der es nicht viel Neues gab. Zu Weihnachten fuhren die älteren Stufen zum Weihnachtsmarkt und machten ihre Weihnachtsfeiern.

2008
Anfang des Jahres starteten wir mit dem Sternsingen. Auf dieses Ereignis folgten die Harztermine der Rover und Pfadfinder, die wie jedes Jahr wahr genommen wurden. Anschließend bestiegen ein paar Mutige nachts den Brocken und grillten fleißig in der Schutzhütte. Zur Altkleidersammlung fand sich der Stamm bei der Firma Asche, die uns den Platz bereitstellte, ein und sammelte 12 Tonnen zusammen. Kurz nach Ostern gründete sich dann die Gruppe „Georgsritter“ im Stamm, die allen in der Zeit nach den Rovern Schlupf bietet. Bei der Frühjahrsübergabe gewannen die Rover gleich 4 neue Mitglieder und die Jupis verloren 3. Veranstaltet wurde das Ganze am Heidesee mit einem schönen Geländespiel rund um dem See.
Zu Pfingsten fuhren die Pfadis nach Audorf und erkundeten den Landkreis Salzwedel mit dem Fahrrad. Die Jupis radelten wie die Weltmeister und die Wölflinge übernachteten in Meinersen. Kurz danach brachen die ersten Leiter, Rover und Georgsritter mit Carmen und Rolli auf nach Schweden zum Segeln! Dort segelten sie 2 Wochen von Fjord zu Fjord mit anschließender Stadtbesichtigung von Stockholm. Danach brachen auch die anderen Stufen auf. Die Wölflinge fuhren an die See und ließen es sich dort eine Woche lang gut gehen. Die Rover radelten in Holland hoch und runter und die Jupis paddelten quer durch Deutschland und erforschten Flüsse und Seen. Die Pfadis machten sich auf nach Frankreich und wanderten dort eine Woche an der See. Anschließend kehrten sie in Paris ein und schauten sich die Stadt genau an. Danach zogen sie noch eine Woche durch die Weinberge von Burgund.
Nach einem erfolgreichen Elternabend nach dem SoLa wurde auch schon der Herbst eingeleitet mit der Übergabe, bei der die Pfadis eine Menge Federn lassen mussten, aber auch wieder einige Neulinge bekamen. Anfang November folgte dann der Martinstag, der in diesem Jahr etwas ruhiger ablief, was aber auch sehr entspannt war. Einen Tag später zur Stammesversammlung verabschiedeten wir Stefan Mühlbauer und Britte Türke aus dem Amt des Vorstandes und wählten Maik Prilop und René Goergens neu hinein. Zum Jahresabschluss ging die Leiterrunde Bowlen und ließ anschließend bei Maik den Abend ausklingen. Die Stufen besuchten noch einige Weihnachtsmärkte und backten Kekse zu ihren Weihnachtsfeiern.

2009
Im Januar machten sich die Rover kurz nach dem alljährlichen Sternsingen auf in den Harz und rodelten ein Wochenende, genauso wie wenig später die Pfadis und Georgsritter. Kurz vor Ostern folgte dann die Altkleidersammlung, diesmal mit so vielen Altkleidern, dass wir noch nachladen mussten! Zu Pfingsten begab sich dann der Stamm nach Wolfenbüttel zum Diözesanlager, welches allen sehr gefiel und ein einmaliges Erlebnis war. 2 Monate später brachen wir wieder gemeinsam auf nach Wegberg ins Stammeslager. Dort verbrachte der Stamm mit stattlichen 57 Leuten eine wunderbare Woche ganz im Zeichen des Wetters. Anschließend fuhren die Jupis nach Westernohe weiter, die Pfadis an die Mosel zum Wandern in den Weinbergen und die Rover tobten sich beim Nabuprojekt aus und halfen tatkräftig.
Kurz nach dem Sommerlager fand sich eine Abordnung beim Kinderfest am Krankenhaus. Eine Woche später schon gab es den Elternabend zum Sommerlager, an dem schon die ersten Sommerlagertermine für 2010 besprochen wurden, da es ja allen gefiel. Am Materialtag Anfang September wurde Vieles repariert und Neues gebaut bzw. beklebt. Bei der Herbstübergabe wurde die Pfadistufe mit 4 Neuen kräftig gestärkt und nachmittags das Entenrennen unsicher gemacht.
Der Herbst wurde mit der Teilnahme einiger Rover und Leiter am „Iron Scout“ eröffnet, einem 24h-Haik, an dem sie teilnahmen. Anschließend fanden wir uns zum Martinstag ein und verkauften kräftig Martinshörnchen und Würstchen. Einen Tag später gab es die alljährliche Stammesversammlung mit Neuwahlen des Elternbeirates und Bekanntgabe des Termines für das Jubiläum im Jahre 2010. Ausklingen ließen die Stufen das Jahr mit Weihnachtsmarktbesuchen z.B. in Hamburg und die Leitung mit einer Weihnachtsfeier.

2010
Das Jahr begann wie immer mit dem Sternsingen. Kurz darauf folgten die St. Andreasberg-Wochenenden der Pfadis und Rover. Des Weiteren fand im Januar die Bezirksleiterrunde in Gifhorn statt.
Bei der Altkleidersammlung im März wurden insgesamt 10 Tonnen gesammelt. Im April besuchten die Pfadis eine Veranstaltung der Jahresaktion „Wir haben grün!“ in Düsseldorf.
Das Pfingst-Wochenende verbrachten die Wölflinge in Meinersen und die Jupis in Almke, wo sie sich mit Pfadfindern aus Helmstedt trafen. An Fronleichnam gab es die üblichen Pfadfinder-Aktionen rund um die St. Altfrid-Kirche. Im Juni waren einige der Pfadis und Rover zum Jugend-Festival „Rock den Berg“ am Wohldenberg bei Hildesheim.
Ihr Sommerlager verbrachten die Wölflinge in Neudietendorf (bei Gotha) und die Jupis in Dreilützow (bei Schwerin). Die Pfadis segelten auf dem Ijsselmeer und die Rover machten sich ein paar schöne Tage in Westernohe.
Im August folgte ein Elternabend sowie der alljährliche Materialtag.
Im Herbst wurde das Jubiläum zum 60jährigen Bestehen unseres Stammes gefeiert. Hierzu gehörten u.a. ein Ehemaligentreffen, ein Geländespiel bzw. eine Rallye in der Gifhorner Innenstadt sowie ein Lagerfeuerabend und ein Gottesdienst.
Im Oktober fuhren die Pfadis nach Berlin und schauten sich dort die bekanntesten Sehenswürdigkeiten an.
Das Jahr 2010 endete mit dem traditionellen Martinstag sowie der alljährlichen Stammesversammlung.

2011
Wie jedes Jahr begann auch dieses mit dem Sternsingen. Einige Stufen waren im Januar für ein Wochenende in St. Andreasberg. Die alljährliche Altkleidersammlung brachte ein Ergebnis von 10,4 Tonnen an Altkleidern. Beim Seniorentag in der Stadt waren ein paar unserer Mitglieder, um die DPSG zu repräsentieren. Ein Highlight des Jahres war das Bezirkspfingstlager „Feuerzungen“, das in Audorf stattfand. Zudem wurde der Elternbeirat in diesem Jahr neu gewählt. Zur Herbstübergabe an der Bernward gehörte ein Geländespiel in der Fußgängerzone. Gegen Ende des Jahres hat sich Thomas bereiterklärt, sich von nun an um die Homepage zu kümmern.

2012
Auch dieses Jahr wurde mit dem Sternsingen eingeläutet. Die Altkleidersammlung war mit einem Ergebnis von 12 Tonnen zwar nicht unerfolgreich, beim Zettelaustragen hätten jedoch ein paar mehr Mitglieder helfen können. Der Materialtag diente der Vorbereitung auf das diesjährige Stammeslager. Vor’m Stammessommerlager an der Steinbachtalsperre bei Euskirchen stand jedoch noch die Hochzeit von Sarah Eckhoff & Sascha Otto sowie die Übergabe mit Lagerfeuerabend an. Nach dem Sommerlager fand ein Flohmarkt zugunsten des neuen Pfadfinder-Busses statt. Die Herbstübergabe samt Übernachtung, Lagerfeuerabend und Übergabe-Suchspiel mit Taschenlampen fand an der Bernwardkirche statt. Den Jahresabschluss bildeten wie üblich der Martinstag und die Stammesversammlung.